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US-Drohungen gegen Iran: Experten warnen vor Militäraktion
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US-Drohungen gegen Iran: Experten warnen vor Militäraktion

US-Drohungen gegen Iran: Experten warnen vor Militäraktion

Die USA haben erneut mit militärischen Maßnahmen gegen den Iran gedroht, doch der Sicherheitsexperte Christian Mölling warnt vor überzogenen Erwartungen an eine solche Lösung. Mölling, Senior Advisor beim Brüsseler Thinktank European Policy Center, betont, dass das "Fenster" für militärische Optionen sich "langsam schließt".


In den letzten Wochen sind Berichten zufolge Zehntausende von regierungskritischen Demonstranten vom iranischen Regime erschossen oder verschleppt worden. Mölling weist darauf hin, dass das amerikanische Militär derzeit nicht in der Lage sei, einen Schlag durchzuführen, der zu einem Regimewechsel in Teheran führen könnte. "Die Option, die Trump haben möchte durch Militär, die kann ihm sein Militär zum jetzigen Zeitpunkt nicht bieten", erklärt Mölling.


Ein entscheidender Faktor für eine mögliche militärische Intervention sei der enorme zeitliche Vorlauf, der für eine solche Operation notwendig sei. Zudem sei die US-Armee auf die Unterstützung regionaler Partner angewiesen, insbesondere auf die Israelis, um das iranische Regime tatsächlich zu stürzen. Mölling hebt hervor, dass es "unheimlich lange dauert, bis das da ist".


Die Protestbewegung im Iran scheint unterdessen weitgehend niedergeschlagen zu sein. Mölling warnt, dass der neuerliche Druck aus Washington möglicherweise zu spät kommt. Nachdem frühere Drohungen einer militärischen Reaktion durch Trump nicht wahrgemacht wurden, konnte das Regime die Proteste mit äußerster Brutalität eindämmen. "Diese beiden Dinge sind nicht mehr synchronisiert", sagt Mölling.


Ein Worst-Case-Szenario, das Mölling skizziert, sieht vor, dass noch radikalere Kräfte im Iran an die Macht kommen könnten. Die Opposition im Iran fehlt es an einer klaren Führungsfigur, was die Organisation einer Übergangsphase extrem erschwert. Mölling erklärt: "Jeder, der sich jetzt als Anführer oder Anführerin hervortun würde, würde natürlich sofort durch die Revolutionsgarden eingecasht werden."


Die lange erwartete Entscheidung der EU, die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen, könnte laut Mölling ein mittel- bis langfristiges Druckmittel darstellen. Diese Einstufung würde den europäischen Staaten ermöglichen, nicht nur Personen festzusetzen, sondern auch Vermögen, Geldtransfers und ganze Netzwerke zu blockieren. Kurzfristig werde sich an der aktuellen Situation jedoch nichts ändern.


Die Situation im Iran bleibt angespannt, während die USA und ihre Verbündeten über mögliche Reaktionen nachdenken. Mölling schließt mit der Feststellung, dass die militärischen Optionen der USA derzeit stark eingeschränkt sind und die politischen Entwicklungen im Iran weiterhin ungewiss bleiben.


"Es dauert unheimlich lange, bis das da ist. Und man ist auf die Hilfe anderer, vor allen Dingen der Israelis, angewiesen, um das Regime wirklich zu stürzen", sagt Mölling.

Tags: Iran USA Militär Proteste Christian Mölling

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