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Akzeptanz der elektronischen Patientenakte bleibt gering
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Akzeptanz der elektronischen Patientenakte bleibt gering

Akzeptanz der elektronischen Patientenakte bleibt gering

Rund ein Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) in Deutschland bleibt die Akzeptanz unter den Versicherten gering. Eine aktuelle Forsa-Befragung, die im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands durchgeführt wurde, ergab, dass viele Nutzer der ePA kritisch gegenüberstehen. Die Umfrage zeigt, dass die Gründe für die anhaltende Skepsis vielfältig sind. Die Umfrage ergab, dass 58 % der Befragten die ePA als nicht notwendig erachten. Viele sehen keinen klaren Vorteil in der Nutzung der digitalen Akte, die ursprünglich zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Vereinfachung des Informationsaustauschs zwischen Ärzten gedacht war.

Die Skepsis wird durch Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes verstärkt. Ein weiterer Aspekt, der zur Ablehnung beiträgt, ist die mangelnde Information über die ePA. 65 % der Befragten gaben an, nicht ausreichend über die Funktionen und Vorteile der elektronischen Patientenakte informiert zu sein. Dies deutet darauf hin, dass eine umfassendere Aufklärungskampagne notwendig ist, um das Vertrauen der Versicherten zu gewinnen. Die technische Umsetzung der ePA wird ebenfalls als problematisch wahrgenommen.

47 % der Nutzer berichteten von Schwierigkeiten bei der Nutzung der App, die für den Zugriff auf die elektronische Patientenakte erforderlich ist. Diese technischen Hürden könnten dazu führen, dass potenzielle Nutzer von der Nutzung der ePA absehen. Die Umfrage zeigt auch, dass jüngere Menschen tendenziell offener gegenüber der ePA sind. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt die Akzeptanz bei 45 %, während sie bei den über 60-Jährigen nur bei 25 % liegt. Dies könnte darauf hindeuten, dass jüngere Generationen eher bereit sind, digitale Lösungen im Gesundheitswesen zu akzeptieren.

Die Bundesregierung hatte die ePA als Teil ihrer Digitalisierungsstrategie im Gesundheitswesen eingeführt, um die Patientenversorgung zu verbessern. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Akzeptanz hinter den Erwartungen zurück. Experten fordern daher eine Überarbeitung der Strategie, um die ePA attraktiver zu gestalten. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Interoperabilität der ePA mit anderen digitalen Gesundheitsanwendungen. 72 % der Befragten äußerten den Wunsch nach einer besseren Integration der ePA in bestehende Systeme, um einen nahtlosen Austausch von Gesundheitsdaten zu ermöglichen.

Dies könnte die Nutzung der ePA für viele Versicherten erleichtern. Die Umfrage wurde im Januar 2026 durchgeführt und umfasst 1.000 Teilnehmer aus verschiedenen Altersgruppen und Regionen in Deutschland. Die Ergebnisse verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen die Einführung der elektronischen Patientenakte steht, und die Notwendigkeit, die Bedenken der Versicherten ernst zu nehmen. Die ePA wurde am 1. Januar 2021 eingeführt und sollte ursprünglich die Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten revolutionieren. Bislang bleibt der Erfolg jedoch hinter den Erwartungen zurück, was die Notwendigkeit einer umfassenden Evaluierung der bisherigen Maßnahmen unterstreicht.

Tags: ePA Gesundheit Digitalisierung Patientenakte Datenschutz

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