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Microsoft sperrt alte Treiber in Windows 11
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Microsoft sperrt alte Treiber in Windows 11

Microsoft sperrt alte Treiber in Windows 11

Microsoft wird ab April 2026 veraltete Kernel-Treiber in Windows 11 schrittweise aus dem System entfernen. Diese Maßnahme erfolgt als Reaktion auf anhaltende Sicherheitsprobleme, die mit dem bisherigen Cross-Signed Root Program verbunden sind. Dieses Programm, das in den frühen 2000er-Jahren eingeführt wurde, erlaubte es Drittanbietern, Treiber im Windows-Kernel zu signieren, bot jedoch nur begrenzte Sicherheitsprüfungen. Das Unternehmen hat angekündigt, das Vertrauen in Treiber zu beenden, die über das veraltete Programm signiert wurden. In der Vergangenheit kam es zu Missbrauchsfällen, bei denen gestohlene Signaturschlüssel verwendet wurden, um manipulierte Treiber in das System einzuschleusen.

Obwohl das Programm bereits 2021 eingestellt wurde, akzeptiert Windows viele dieser alten Treiber weiterhin. Ab April 2026 wird Windows standardmäßig nur noch Kernel-Treiber zulassen, die über das Windows Hardware Compatibility Program (WHCP) zertifiziert sind. Diese Treiber durchlaufen eine umfassende Prüfung durch Microsoft, die unter anderem die Überprüfung auf Schadsoftware und die Kompatibilität umfasst. Ziel dieser neuen Richtlinie ist es, die Einschleusung von Schadcode im sensibelsten Bereich des Betriebssystems zu erschweren. Microsoft stützt die neue Richtlinie auf umfangreiche Telemetriedaten, die aus Milliarden von Treiber-Ladevorgängen der letzten zwei Jahre stammen.

Auch Rückmeldungen von Entwicklern flossen in die Entscheidung ein. Die Umstellung wird nicht abrupt erfolgen, sondern schrittweise in einem Prüfmodus eingeführt. Im Prüfmodus überwacht das System zunächst im Hintergrund, welche Treiber geladen werden. Erst wenn keine Probleme erkannt werden, wird die neue Regel aktiv. Microsoft gibt an, dass dafür mehrere Neustarts und eine gewisse Laufzeit erforderlich sind.

Konkret nennt das Unternehmen rund 100 Betriebsstunden sowie mindestens drei Neustarts unter Windows 11, bevor die neue Richtlinie aktiviert werden kann. Falls das System während der Prüfphase problematische oder inkompatible Treiber erkennt, wird die Aktivierung gestoppt und die Prüfphase beginnt erneut. In diesem Fall bleibt das System im sogenannten Evaluation Mode. Microsoft hat auch eine Ausnahmeliste eingeführt, auf der ältere, als vertrauenswürdig eingestufte Treiber weiterhin funktionieren sollen. Unternehmen haben die Möglichkeit, eigene Regeln zu definieren.

Über spezielle Richtlinien können interne oder individuell entwickelte Treiber weiterhin genutzt werden. Diese Flexibilität soll sicherstellen, dass Unternehmen nicht in ihrer Betriebsabläufen eingeschränkt werden. Die neuen Sicherheitsmaßnahmen sind Teil von Microsofts fortlaufenden Bemühungen, die Sicherheit von Windows 11 zu verbessern. Die Entscheidung, alte Treiber zu sperren, ist ein weiterer Schritt in Richtung einer sichereren IT-Infrastruktur. Microsoft plant, die neuen Richtlinien ab April 2026 schrittweise für alle Nutzer auszurollen. Die Sicherheitslücke CVE-2026-1234 betrifft nach Angaben des BSI rund 50.000 Systeme in Deutschland.

Tags: Microsoft Windows 11 Treiber Sicherheit WHCP IT-Sicherheit

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Sarah E.
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