Microsoft bestätigt Backup-Probleme durch April-Updates
Microsoft hat bestätigt, dass die Sicherheitsupdates vom April 2026 zu Ausfällen bei Drittanbieter-Backup-Anwendungen führen. Diese Probleme sind auf den psmounterex.sys Treiber zurückzuführen, der in den Updates modifiziert wurde. Nutzer berichten von Schwierigkeiten beim Erstellen und Wiederherstellen von Backups, was zu potenziellen Datenverlusten führen kann. Die Probleme wurden von mehreren Nutzern in Online-Foren und sozialen Medien gemeldet. Betroffene Anwendungen umfassen eine Vielzahl von Backup-Lösungen, die auf den psmounterex.sys Treiber angewiesen sind.
Microsoft hat bereits eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen der Fehler zu ermitteln. In einer offiziellen Mitteilung erklärte Microsoft, dass die Probleme nicht bei den hauseigenen Backup-Lösungen wie Windows Backup oder OneDrive auftreten. Die Sicherheitsupdates wurden ursprünglich veröffentlicht, um mehrere kritische Sicherheitsanfälligkeiten zu beheben, die in der CVE-2026-1234 dokumentiert sind. Die Sicherheitsanfälligkeiten betreffen eine Vielzahl von Windows-Versionen, darunter Windows 10 und Windows 11. Microsoft empfiehlt, die Updates zu installieren, um die Systeme vor potenziellen Angriffen zu schützen.
Dennoch wird die Problematik mit den Backup-Anwendungen als ernsthaft eingestuft, da viele Unternehmen auf diese Lösungen angewiesen sind. Um die Auswirkungen zu minimieren, rät Microsoft den Nutzern, vor der Installation der Updates eine vollständige Sicherung ihrer Daten durchzuführen. Das Unternehmen arbeitet an einem Patch, der die Probleme mit dem psmounterex.sys Treiber beheben soll. Ein Zeitrahmen für die Veröffentlichung dieses Patches wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben. Die Community hat bereits begonnen, alternative Backup-Methoden zu diskutieren, um die Risiken während der Problemlösung zu minimieren.
Einige Nutzer haben temporäre Lösungen gefunden, indem sie auf ältere Versionen der Backup-Software zurückgreifen. Microsoft hat jedoch gewarnt, dass dies nicht empfohlen wird, da ältere Softwareversionen ebenfalls Sicherheitsanfälligkeiten aufweisen können. Die Situation hat auch Auswirkungen auf die IT-Abteilungen vieler Unternehmen, die nun gezwungen sind, ihre Backup-Strategien zu überdenken. Experten empfehlen, die Backup-Software regelmäßig zu aktualisieren und die Kompatibilität mit den neuesten Windows-Updates zu überprüfen.
Die Unsicherheit über die Stabilität der Backup-Lösungen könnte zu einem Anstieg der Nachfrage nach professionellen IT-Dienstleistungen führen. Microsoft hat angekündigt, dass weitere Informationen zu den Problemen und den geplanten Lösungen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Nutzer werden aufgefordert, die offiziellen Kanäle von Microsoft zu verfolgen, um aktuelle Informationen zu erhalten. Die Sicherheitsanfälligkeit CVE-2026-1234 betrifft nach Angaben des BSI rund 50.000 Systeme in Deutschland.
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