Ingenieurin Buse Aktaş erhält "For Women in Science"-Preis
Buse Aktaş, eine preisgekrönte Ingenieurin und Künstlerin, wurde als eine der diesjährigen Trägerinnen des "For Women in Science"-Preises ausgezeichnet. Diese Ehrung wird von der UNESCO und L'Oréal vergeben, um Frauen in der Wissenschaft zu fördern und sichtbar zu machen. Aktaş hat sich durch ihre innovative Herangehensweise an technische Herausforderungen und ihre künstlerische Perspektive hervorgetan. Aktaş betont, dass ihre Entscheidung, Kunst zu studieren, nicht im Widerspruch zu ihrer Ingenieurausbildung steht. Vielmehr sieht sie die beiden Disziplinen als komplementär an.
Ihre Arbeiten kombinieren technische Präzision mit kreativen Konzepten, was zu einzigartigen Lösungen in der Ingenieurwissenschaft führt. Diese interdisziplinäre Sichtweise hat ihr ermöglicht, neue Wege in der Forschung zu beschreiten. Die Ingenieurin hat in verschiedenen Projekten mit Künstlern und Wissenschaftlern zusammengearbeitet, um innovative Ansätze zu entwickeln. Ein Beispiel ist ihr Projekt zur nachhaltigen Stadtentwicklung, bei dem sie künstlerische Elemente in technische Planungen integriert hat. Diese Methodik hat nicht nur ästhetische, sondern auch funktionale Vorteile für urbane Räume geschaffen.
Aktaş ist der Überzeugung, dass Kreativität in der Wissenschaft unerlässlich ist. Sie argumentiert, dass viele technische Probleme durch einen kreativen Ansatz gelöst werden können, der über traditionelle Ingenieurmethoden hinausgeht. Ihre Arbeiten haben gezeigt, dass interdisziplinäre Ansätze oft zu effektiveren und nachhaltigeren Lösungen führen. Die Auszeichnung "For Women in Science" wird jährlich an Frauen verliehen, die herausragende Beiträge in ihren Fachgebieten geleistet haben. Aktaş ist die erste Ingenieurin, die in diesem Jahr den Preis erhält.
Ihre Anerkennung soll auch andere Frauen ermutigen, in technischen Berufen Fuß zu fassen und ihre kreativen Talente zu nutzen. Aktaş hat in ihrer Karriere zahlreiche Preise gewonnen und wird als Vorbild für junge Wissenschaftlerinnen angesehen. Sie engagiert sich aktiv in der Förderung von Mädchen und Frauen in MINT-Fächern. Ihre Workshops und Vorträge zielen darauf ab, das Interesse an Technik und Wissenschaft zu wecken und Barrieren abzubauen. Die Verbindung von Kunst und Wissenschaft ist ein zentrales Thema in Aktaş' Arbeit.
Sie glaubt, dass die Integration von kreativen Prozessen in technische Disziplinen nicht nur die Innovationskraft steigert, sondern auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Technologien verbessert. Ihre Projekte zielen darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung von Ästhetik in der Technik zu schärfen. Aktaş plant, ihre Forschung in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Sie möchte neue Projekte initiieren, die Kunst und Technik noch enger miteinander verbinden. Ihr Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der Künstler und Ingenieure gemeinsam an Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen arbeiten können.
„Wo bleibt da der Spaß?“ fragt Aktaş und betont, dass Freude und Kreativität in der Wissenschaft unerlässlich sind. Sie sieht ihre Arbeit als einen Beitrag zur Schaffung einer inklusiveren und kreativeren Wissenschaftswelt. Die Preisverleihung fand am 30. Oktober 2026 in Paris statt, wo Aktaş ihre Auszeichnung entgegennahm und ihre Vision für die Zukunft der interdisziplinären Zusammenarbeit präsentierte.
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