Google reduziert kostenlosen Onlinespeicher
Google hat die Bedingungen für den kostenlosen Onlinespeicher drastisch geändert. Ab sofort erhalten neue Nutzer nur noch 5 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz, wenn sie bei der Registrierung keine Telefonnummer angeben. Wer seine Telefonnummer zur Verfügung stellt, kann auf die gewohnten 15 Gigabyte zugreifen. Diese Änderung betrifft ausschließlich neue Nutzer, während Bestandskunden weiterhin die vollen 15 Gigabyte ohne zusätzliche Anforderungen nutzen können. Die Telefonnummer dient Google zur Verifizierung des Kontos, wodurch Nutzer nicht mehr als anonym gelten.
Betroffene Nutzer haben die Änderungen in verschiedenen Online-Foren, darunter Reddit, diskutiert. Die neue Regelung wurde von Google nicht offiziell kommuniziert, jedoch wurde eine Formulierung in einem Support-Dokument angepasst. Dort heißt es nun: "Ihr Google-Konto umfasst bis zu 15 GB kostenlosen Cloud-Speicherplatz". Die Anpassung in den Nutzungsbedingungen wurde laut Berichten von 9to5google bereits im März 2026 vorgenommen. Der früheste Hinweis auf diese Änderung fand sich am 18.
März 2026. Nutzer, die sich zunächst ohne Telefonnummer anmelden, können später ihre Nummer nachtragen, um den Speicherplatz von 5 auf 15 Gigabyte zu erhöhen. Diese nachträgliche Verifizierung ist eine Option, die Google bereitstellt, um den Nutzern entgegenzukommen. Für Nutzer, die ihre Telefonnummer nicht angeben möchten, bietet Google die Möglichkeit, zusätzlichen Speicherplatz über Google One zu erwerben. Die Preise für kostenpflichtigen Speicher beginnen bei 100 Gigabyte für 1,99 Euro pro Monat.
Die Änderungen haben bereits zu einer Vielzahl von Reaktionen in der Online-Community geführt. Nutzer äußern Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre und der Notwendigkeit, persönliche Informationen preiszugeben, um die vollen Vorteile des Dienstes nutzen zu können. Google hat bislang keine offizielle Stellungnahme zu den Änderungen abgegeben. Die Anpassungen in den Nutzungsbedingungen und die damit verbundenen Einschränkungen wurden jedoch von verschiedenen Medien aufgegriffen und analysiert.
neue Regelung könnte langfristig Auswirkungen auf die Nutzerzahlen von Google-Diensten haben, insbesondere wenn die Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit weiter zunehmen. Die Diskussion über die Preisgabe persönlicher Daten im Austausch für Dienstleistungen bleibt ein zentrales Thema in der Tech-Branche. Die Änderungen treten sofort in Kraft und gelten für alle neuen Nutzer, die sich nach dem 15. Mai 2026 registrieren.
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