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Chrome-Erweiterungen leiten Suchanfragen heimlich weiter
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Chrome-Erweiterungen leiten Suchanfragen heimlich weiter

Chrome-Erweiterungen leiten Suchanfragen heimlich weiter

Das Sicherheitsunternehmen Socket hat in einer aktuellen Untersuchung zahlreiche Chrome-Erweiterungen identifiziert, die heimlich Suchanfragen der Nutzer umleiten. Diese Erweiterungen geben vor, nützliche Funktionen wie PDF-Konverter oder Sicherheitsprogramme anzubieten, haben jedoch in Wirklichkeit das Ziel, die Standardsuchmaschine des Browsers zu ändern und die Anfragen über Server zu leiten, die von den Betreibern kontrolliert werden. Die Forscher fanden heraus, dass viele dieser Erweiterungen über Anzeigen auf verschiedenen Websites verbreitet wurden und teilweise Millionen von Installationen aufweisen. Besonders auffällig sind die Anbieter „SecuryBrowse“ mit knapp 5 Millionen Installationen und „Free Planet VPN S.R.L“ mit 2 Millionen Nutzern. Diese Erweiterungen wurden auch im offiziellen Chrome Web Store gefunden, jedoch in den regulären Suchergebnissen ausgeblendet.

Die Funktionsweise dieser Erweiterungen ist einfach, da sie die in Chrome integrierte Möglichkeit nutzen, die Standardsuchmaschine zu ändern. Laut Socket benötigen sie kaum Programmcode, um zu funktionieren. Dies macht es für die Betreiber leicht, die Kontrolle über die Suchanfragen der Nutzer zu erlangen und sie auf Seiten wie Bing oder Yahoo weiterzuleiten, wodurch sie finanziell profitieren. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Betreiber nicht nur die Suchanfragen einsehen, sondern auch steuern können, wohin die Nutzer weitergeleitet werden. Diese Technik könnte potenziell für Phishing-Angriffe missbraucht werden, indem Nutzer auf gefälschte Websites oder schädliche Downloads geleitet werden.

Socket hat jedoch nicht bestätigt, dass diese Erweiterungen bereits für derartige Angriffe verwendet wurden. Die meisten der identifizierten Erweiterungen sollen bereits aus dem Chrome Web Store entfernt worden sein. Dennoch tauchen weiterhin neue Varianten auf, was die Notwendigkeit für Nutzer erhöht, ihre installierten Erweiterungen regelmäßig zu überprüfen. Socket empfiehlt, verdächtige oder unnötige Erweiterungen zu deinstallieren und auch solche, die nicht mehr im offiziellen Store zu finden sind. Socket hat eine Liste von 319 identifizierten Erweiterungen veröffentlicht, die als unseriös gelten.

Nutzer sollten besonders darauf achten, aus welcher Quelle ihre installierten Erweiterungen stammen. Die Forscher raten dazu, alle Erweiterungen zu entfernen, die nicht eindeutig zugeordnet werden können oder von nicht vertrauenswürdigen Anbietern stammen. Die Sicherheitslage wird durch die Tatsache verschärft, dass viele dieser Erweiterungen über gängige Werbeplattformen beworben werden. Nutzer sind oft nicht in der Lage, die tatsächliche Funktionalität der Erweiterungen zu erkennen, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für solche Angriffe führt. Die Forscher betonen, dass eine proaktive Überprüfung der installierten Erweiterungen unerlässlich ist, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten.

Die Entdeckung dieser unseriösen Erweiterungen wirft Fragen zur Verantwortung von Plattformen wie dem Chrome Web Store auf. Es bleibt unklar, wie viele weitere schädliche Erweiterungen möglicherweise noch im Umlauf sind. Socket hat die Nutzer aufgefordert, wachsam zu sein und regelmäßig ihre installierten Erweiterungen zu überprüfen. Die Sicherheitsforschung zeigt, dass die Bedrohung durch solche Erweiterungen nicht zu unterschätzen ist. Nutzer sollten sich der Risiken bewusst sein und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Online-Sicherheit zu schützen.

Socket hat die Liste der identifizierten Erweiterungen veröffentlicht, die auf ihrer Website einsehbar ist. Die Liste umfasst Erweiterungen, die in der Vergangenheit als sicher galten, jedoch nun als potenziell schädlich eingestuft werden. Nutzer sollten sich daher regelmäßig über aktuelle Sicherheitswarnungen informieren und ihre Browser-Erweiterungen entsprechend anpassen. Die Sicherheitslücke betrifft nicht nur individuelle Nutzer, sondern könnte auch Unternehmen und Organisationen gefährden, die auf die Integrität ihrer Daten angewiesen sind. Socket hat betont, dass die Überprüfung von Erweiterungen ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung der Datensicherheit ist.

Die Forscher von Socket haben die Nutzer aufgefordert, ihre installierten Erweiterungen umgehend zu überprüfen und alle verdächtigen oder nicht mehr benötigten Erweiterungen zu deinstallieren. Die Liste der 319 identifizierten Erweiterungen ist auf der Website von Socket verfügbar. Die Sicherheitslage wird weiterhin beobachtet, und es ist zu erwarten, dass neue Varianten dieser schädlichen Erweiterungen auftauchen werden. Nutzer sollten daher wachsam bleiben und regelmäßig ihre Browser-Einstellungen überprüfen. Socket hat die Nutzer gewarnt, dass die Bedrohung durch solche Erweiterungen ernst genommen werden sollte.

Forscher empfehlen, alle Erweiterungen zu deinstallieren, die nicht aus vertrauenswürdigen Quellen stammen oder nicht mehr im offiziellen Store verfügbar sind. Die Sicherheitsforschung von Socket hat ergeben, dass die meisten der identifizierten Erweiterungen bereits aus dem Chrome Web Store entfernt wurden, jedoch weiterhin neue Varianten auftauchen. Die Forscher haben eine Liste aller 319 identifizierten Erweiterungen veröffentlicht, die auf ihrer Website einsehbar ist. Die größten Anbieter in dieser Liste sind „SecuryBrowse“ mit knapp 5 Millionen Installationen und „Free Planet VPN S.R.L“ mit zwei Millionen Nutzern.

Tags: Chrome Sicherheit Erweiterungen Socket Phishing Malware

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