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BSI gibt Empfehlungen zur Router-Sicherheit
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BSI gibt Empfehlungen zur Router-Sicherheit

BSI gibt Empfehlungen zur Router-Sicherheit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 18. August 2026 eine Reihe von Empfehlungen veröffentlicht, die Nutzern helfen sollen, ihre Router gegen Cyberangriffe abzusichern. Diese Empfehlungen richten sich sowohl an Besitzer neuer Router als auch an Nutzer, die ihre bestehenden Geräte sicherer machen möchten. Angesichts der steigenden Zahl von Cyberangriffen ist es für viele Haushalte und Unternehmen unerlässlich, ihre Netzwerksicherheit zu erhöhen. Ein zentraler Punkt der BSI-Empfehlungen ist die Änderung des Standardpassworts des Routers.

Viele Geräte werden mit leicht zu erratenden Passwörtern ausgeliefert, die von Angreifern schnell geknackt werden können. Das BSI rät dazu, ein starkes, einzigartiges Passwort zu wählen, das aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Zusätzlich empfiehlt das BSI, die Firmware des Routers regelmäßig zu aktualisieren. Hersteller veröffentlichen häufig Sicherheitsupdates, um bekannte Schwachstellen zu schließen. Nutzer sollten daher sicherstellen, dass sie die neueste Version der Firmware installiert haben, um ihre Geräte vor Angriffen zu schützen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Deaktivierung von Funktionen, die nicht benötigt werden. Viele Router bieten zusätzliche Funktionen wie Fernzugriff oder UPnP (Universal Plug and Play), die potenzielle Angriffsflächen darstellen können. Das BSI empfiehlt, diese Funktionen nur zu aktivieren, wenn sie tatsächlich benötigt werden, und sie ansonsten zu deaktivieren. Das BSI weist auch darauf hin, dass die Verwendung eines sicheren WLAN-Verschlüsselungsprotokolls entscheidend ist. Nutzer sollten sicherstellen, dass ihr Router das WPA3-Protokoll verwendet, das eine verbesserte Sicherheit im Vergleich zu älteren Protokollen wie WEP oder WPA2 bietet.

WPA3 schützt nicht nur die Datenübertragung, sondern erschwert auch das Knacken des WLAN-Passworts. Die Empfehlungen des BSI umfassen auch die Überwachung des Netzwerkverkehrs. Nutzer sollten regelmäßig überprüfen, welche Geräte mit ihrem Netzwerk verbunden sind. Unbekannte oder verdächtige Geräte sollten sofort vom Netzwerk getrennt werden. Das BSI empfiehlt, die Router-Einstellungen regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine unautorisierten Änderungen vorgenommen wurden.

Ein weiterer Punkt ist die Verwendung von Gastnetzwerken. Wenn Besucher Zugang zum Internet benötigen, sollten sie über ein separates Gastnetzwerk verbunden werden. Dies schützt das Hauptnetzwerk vor potenziellen Bedrohungen, die von externen Geräten ausgehen könnten. Das BSI empfiehlt, auch für das Gastnetzwerk ein sicheres Passwort zu verwenden. Schließlich rät das BSI dazu, die Standard-IP-Adresse des Routers zu ändern.

Viele Angreifer wissen, welche IP-Adressen gängig sind und können gezielt nach Routern suchen, die über diese Adressen erreichbar sind. Durch die Änderung der Standard-IP-Adresse kann die Sichtbarkeit des Routers im Internet verringert werden. Die Empfehlungen des BSI sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der Cybersicherheit in Deutschland. Laut dem BSI sind im Jahr 2025 über 100.000 Cyberangriffe auf private und geschäftliche Netzwerke registriert worden. Die Behörde betont, dass die Sicherheit der eigenen IT-Infrastruktur eine gemeinsame Verantwortung ist, die von jedem Nutzer ernst genommen werden sollte.

Tags: BSI Router Cybersicherheit IT-Sicherheit Empfehlungen

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