Acronis präsentiert Ransomware-Schutz-Checkliste für MSPs
Am 4. September 2026 hat Acronis eine neue Checkliste veröffentlicht, die sich an Managed Service Provider (MSPs) richtet. Diese Liste umfasst sechs wesentliche Punkte, die MSPs testen sollten, um ihre Resilienz gegen Ransomware-Angriffe zu erhöhen. Die Empfehlungen zielen darauf ab, die Exposition gegenüber Bedrohungen zu reduzieren, Angriffe frühzeitig zu erkennen und die Wiederherstellung von Systemen zu beschleunigen. Ein zentraler Punkt der Checkliste ist die Reduzierung der Exposition gegenüber Ransomware.
Acronis empfiehlt, Sicherheitsrichtlinien zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle Systeme regelmäßig aktualisiert werden. Dies schließt auch die Implementierung von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ein, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Die Überprüfung von Benutzerrechten und -rollen ist ebenfalls entscheidend, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren. Die Erkennung von Angriffen ist der zweite Punkt auf der Liste. Acronis rät MSPs, fortschrittliche Bedrohungserkennungssysteme zu implementieren, die auf maschinellem Lernen basieren.
Diese Systeme sollten in der Lage sein, verdächtige Aktivitäten in Echtzeit zu identifizieren und sofortige Warnungen auszugeben. Eine regelmäßige Überprüfung der Protokolle kann ebenfalls helfen, frühzeitig auf Anomalien zu reagieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bewahrung von Wiederherstellungspunkten. Acronis empfiehlt, regelmäßige Backups durchzuführen und diese an einem sicheren Ort zu speichern. Die Backups sollten sowohl lokal als auch in der Cloud gesichert werden, um im Falle eines Angriffs eine schnelle Wiederherstellung zu ermöglichen.
MSPs sollten auch sicherstellen, dass die Wiederherstellungsprozesse regelmäßig getestet werden, um ihre Effektivität zu gewährleisten. Die Wiederherstellung von Betriebssystemen nach einem Angriff ist der vierte Punkt. Acronis hebt hervor, dass MSPs einen klaren Plan für die Wiederherstellung ihrer Systeme haben sollten. Dies umfasst die Dokumentation aller Schritte, die zur Wiederherstellung erforderlich sind, sowie die Schulung des Personals, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten im Ernstfall schnell handeln können. Zusätzlich wird die Schulung der Mitarbeiter als entscheidend erachtet.
Acronis empfiehlt, regelmäßige Schulungen zur Sensibilisierung für Cyber-Bedrohungen durchzuführen. Mitarbeiter sollten über die neuesten Ransomware-Trends informiert werden und wissen, wie sie verdächtige E-Mails oder Links erkennen können. Eine informierte Belegschaft kann dazu beitragen, das Risiko eines erfolgreichen Angriffs erheblich zu verringern. Der letzte Punkt der Checkliste befasst sich mit der Zusammenarbeit mit Dritten. Acronis rät MSPs, ihre Partner und Dienstleister in die Sicherheitsstrategie einzubeziehen.
Eine enge Zusammenarbeit kann helfen, Sicherheitslücken zu schließen und die gesamte Sicherheitslage zu verbessern. Regelmäßige Audits und Sicherheitsüberprüfungen der Partner sind ebenfalls empfehlenswert. Die Implementierung dieser sechs Punkte kann MSPs dabei unterstützen, ihre Widerstandsfähigkeit gegen Ransomware-Angriffe signifikant zu erhöhen. Acronis betont, dass die Bedrohung durch Ransomware weiterhin wächst und Unternehmen proaktive Maßnahmen ergreifen müssen, um sich zu schützen. Laut einer aktuellen Umfrage von Cybersecurity Ventures wird alle 11 Sekunden ein Unternehmen Opfer eines Ransomware-Angriffs.
Die Checkliste von Acronis ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Verbesserung der Cybersicherheit in Unternehmen. Acronis plant, weitere Ressourcen und Schulungen anzubieten, um MSPs bei der Umsetzung dieser Empfehlungen zu unterstützen. Die vollständige Checkliste ist auf der offiziellen Website von Acronis verfügbar. Die Sicherheitslücke CVE-2026-1234 betrifft nach Angaben des BSI rund 50.000 Systeme in Deutschland.
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