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EU bleibt stark von China abhängig
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EU bleibt stark von China abhängig

EU bleibt stark von China abhängig

Die europäische Wirtschaft bleibt stark von China abhängig, trotz wiederholter Bemühungen um Diversifizierung. Laut der EU-Handelskammer haben im vergangenen Jahr 26 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, ihre Lieferketten nach China zu verlagern, während nur 13 Prozent angaben, diese von dort wegzuleiten oder ein zweites Standbein im Ausland aufzubauen. Kammerpräsident Jens Eskelund äußerte in Peking, dass die Abhängigkeit von China nicht abnimmt, sondern sich eher verstärkt. Die Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft haben viele europäische Firmen dazu veranlasst, weiterhin auf chinesische Lieferketten zu setzen. Eskelund bezeichnete dies als einen „Überlebensmechanismus“, da Unternehmen, die im Wettbewerb bestehen wollen, auf die kostengünstigen Produkte aus China angewiesen sind.

Viele Firmen sehen sich gezwungen, ihre Produktionsstrategien anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein zentrales Problem sind die Exportkontrollen Chinas auf seltene Erden, die im vergangenen Jahr eingeführt wurden. Diese Rohstoffe sind entscheidend für die Herstellung von Motoren, Smartphones und anderen Alltagsgeräten. China ist der weltweit größte Produzent dieser Materialien, was die Abhängigkeit der EU weiter verstärkt. Im Herbst 2025 hatte Peking angedroht, weitere Exportkontrollen einzuführen, die jedoch bis November 2026 vertagt wurden.

Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Handelskammer ergab, dass fast ein Drittel der Unternehmen von den Exportkontrollen betroffen ist. Eskelund wies darauf hin, dass die Menge an betroffenen Produkten angesichts der wenigen kontrollierten Stoffe „unglaublich“ sei. Diese Situation verdeutlicht die Verwundbarkeit der europäischen Wirtschaft gegenüber chinesischen Entscheidungen. Die Handelskammer warnt, dass die Abhängigkeit von China so groß ist, dass das Land durch sein Exportkontrollsystem der europäischen Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen könnte. Dies könnte insbesondere dann der Fall sein, wenn China beschließt, die Exportlizenzen für kritische Rohstoffe zu verschärfen.

Die Unsicherheit über die zukünftige Verfügbarkeit dieser Materialien könnte die Produktionskosten in Europa erheblich beeinflussen. Die EU hat in den letzten Jahren versucht, die Abhängigkeit von China zu verringern, indem sie alternative Lieferquellen erschließt und die heimische Produktion fördert. Dennoch bleibt die Realität, dass viele Unternehmen auf die kostengünstigen und effizienten Lieferketten aus China angewiesen sind. Dies führt zu einem Dilemma, da die Bemühungen um Diversifizierung oft durch wirtschaftliche Zwänge behindert werden. Die Handelskammer fordert daher eine klare politische Strategie, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren.

Eskelund betonte, dass es notwendig sei, die Risiken zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die europäische Wirtschaft zu schützen. Die Unsicherheiten in den globalen Märkten erfordern ein Umdenken in der europäischen Industrie. Die Diskussion über die Abhängigkeit von China wird durch die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China weiter angeheizt. Die Handelskammer sieht die Notwendigkeit, die Beziehungen zu anderen Ländern zu stärken, um die eigene Position zu verbessern. Die EU könnte von einer engeren Zusammenarbeit mit anderen Rohstoffproduzenten profitieren, um die eigene Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Die EU-Handelskammer wird weiterhin die Entwicklungen in der Rohstoffversorgung beobachten und ihre Mitglieder über die Risiken und Chancen informieren. Die Abhängigkeit von China bleibt ein zentrales Thema, das die europäische Wirtschaft in den kommenden Jahren prägen wird. Laut Eskelund könnte die europäische Industrie ohne die Unterstützung aus China in vielen Bereichen nicht mehr konkurrenzfähig sein. „Ich glaube nicht, dass irgendjemand wirklich weiß, ob Europa ohne China überhaupt Zahnpasta herstellen könnte“, sagte Eskelund.

Tags: EU China Rohstoffe Handelskammer seltene Erden

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