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Verdi kündigt verschärfte Warnstreiks im öffentlichen Dienst an

Verdi kündigt verschärfte Warnstreiks im öffentlichen Dienst an

Die Gewerkschaft Verdi hat für die erste Hälfte der kommenden Woche verschärfte Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder angekündigt. Verdi-Vizechefin Christine Behle äußerte in Berlin, dass die Streiks ein "klares Signal" vor der letzten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt setzen sollen.

Betroffen sind alle Bereiche, in denen die Länder als Arbeitgeber fungieren. Dazu zählen neben den Unikliniken auch Straßenbauverwaltungen und die IT. Bereits in den vergangenen Wochen gab es ausgeweitete Warnstreiks, insbesondere an Schulen in Ostdeutschland, wo viele Lehrkräfte bei den Ländern angestellt sind und somit streikberechtigt sind.

Behle bezeichnete die bevorstehenden Streiks als "die letzte Druckwelle" vor der finalen Verhandlungsrunde, die vom 11. bis 13. Februar 2026 stattfinden soll. Die Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten zuvor bereits zwei ergebnislose Verhandlungstermine hinter sich.

Rund 2,2 Millionen Beschäftigte sind von den Verhandlungen betroffen, darunter Lehrkräfte, Hochschulbeschäftigte sowie Mitarbeiter im Strafvollzug und Justizwesen. Für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte wird direkt verhandelt, während ein Ergebnis für etwa 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamten später in den einzelnen Ländern per Gesetz übertragen werden soll.

Hessen ist von den aktuellen Verhandlungen nicht betroffen, da hier separat verhandelt wird. Behle zeigte sich optimistisch, dass in Potsdam ein Abschluss erzielt werden kann. Sollte dies nicht gelingen, könnte eine vierte Verhandlungsrunde notwendig werden, da eine Schlichtung in dieser Tarifrunde nicht vorgesehen ist.

Die Differenzen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern sind jedoch erheblich. Behle berichtete, dass den Arbeitgebern eine Lohnerhöhung von fünf Prozent bei einer Laufzeit von 29 Monaten vorschwebt, was die Gewerkschaften als zu niedrig und die Laufzeit als zu lang erachten.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern eine Lohnerhöhung von sieben Prozent pro Monat, mindestens jedoch 300 Euro zusätzlich. Für Nachwuchskräfte soll es eine Erhöhung von 200 Euro pro Monat geben, während die Gewerkschaften eine Laufzeit von 12 Monaten anstreben.

Verdi-Chef Frank Werneke betonte, dass ein Abschluss bei den Ländern aus Sicht der Gewerkschaft nicht schlechter ausfallen dürfe als die Einigung, die im April 2025 mit Bund und Kommunen erzielt wurde. Damals wurde eine Erhöhung in zwei Stufen vereinbart: drei Prozent oder mindestens 110 Euro mehr im Monat, gefolgt von weiteren 2,8 Prozent.

Die Warnstreiks hatten auch diese Tarifrunde begleitet und führten zu Ausfällen im Nahverkehr, bei der Müllentsorgung und in Kitas. Im Vergleich zu den Kommunen sind die Auswirkungen der Tarifauseinandersetzungen in den Ländern für die Bürgerinnen und Bürger jedoch geringer.

Behle kündigte an, dass die Gewerkschaft alles daran setzen werde, um die Verhandlungen erfolgreich abzuschließen. Die nächste Verhandlungsrunde wird entscheidend sein, um die Forderungen der Beschäftigten zu berücksichtigen.

Die Gewerkschaften haben bereits in der Vergangenheit betont, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine angemessene Entlohnung verdienen, insbesondere angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten. Die Verhandlungen sind daher von großer Bedeutung für die Zukunft der Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

Die Gewerkschaften haben auch darauf hingewiesen, dass die Verhandlungen nicht nur die Löhne betreffen, sondern auch die Arbeitsbedingungen und die Zukunftsperspektiven der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Ein erfolgreicher Abschluss könnte somit weitreichende positive Auswirkungen auf die gesamte Branche haben.

Die nächste Verhandlungsrunde wird am 11. Februar 2026 beginnen, und die Gewerkschaften hoffen auf eine Einigung, die den Forderungen der Beschäftigten gerecht wird.

Tags: Tarifstreik Verdi öffentliche Dienste Lohnerhöhung Warnstreiks

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