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Martin Sellner spricht über Abschiebungen in Erfurt
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Martin Sellner spricht über Abschiebungen in Erfurt

Martin Sellner spricht über Abschiebungen in Erfurt

Am Montagabend fand in Erfurt eine Veranstaltung mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner statt, die von Protesten begleitet wurde. Auf einem Telegram-Kanal wurde über den Auftritt informiert, was zu einer Versammlung von etwa 100 Demonstranten führte, die gegen Sellners Ansichten protestierten.


Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, um die Veranstaltung zu sichern. Sellner sprach in einem Kellergewölbe, das für die Veranstaltung genutzt wurde, und wurde von seinen Anhängern mit Applaus empfangen. In seiner Rede thematisierte er den sogenannten "Bevölkerungsaustausch" und äußerte sich kritisch über die Einwanderungspolitik in Deutschland.


Sellner unterteilte die Menschen, die seiner Meinung nach aus Deutschland abgeschoben werden sollten, in drei Gruppen. Die erste Gruppe, die "Illegalen", solle ohne größere Umstände abgeschoben werden. Die zweite Gruppe, bestehend aus "Nicht-Staatsbürgern", bezeichnete er als kulturell, ökonomisch oder kriminell belastend. Die dritte Gruppe umfasste bereits eingebürgerte Zuwanderer, für die er eine andere Strategie vorschlug.


Er betonte, dass die "Bevölkerungsaustauschlobby" in den letzten Jahren "hunderttausende, ja Millionen von Menschen" eingebürgert habe, die seiner Meinung nach nicht hätten assimilieren können. Sellner forderte, dass diese Menschen das Land verlassen sollten, und sprach von "Leitkultur" und Anreizen, um dies zu erreichen.


Die Protestierenden äußerten ihre Ablehnung gegenüber Sellners Ansichten mit Slogans wie "Alerta, alerta, antifascista!". Die Polizei war während der gesamten Veranstaltung präsent, um die Sicherheit zu gewährleisten und mögliche Ausschreitungen zu verhindern. Die Veranstaltung fand im Kontext einer zunehmenden Zusammenarbeit zwischen der AfD und rechtsextremen Gruppen statt.


Sellner ist eine umstrittene Figur in der rechtsextremen Szene und hat in der Vergangenheit immer wieder für Aufsehen gesorgt. Seine Äußerungen über die Abschiebung von Millionen Menschen aus Deutschland stoßen auf breite Kritik und werden von vielen als extremistisch eingestuft. Die Veranstaltung in Erfurt ist ein Beispiel für die wachsende Sichtbarkeit solcher Positionen in der deutschen Politik.


Die Polizei hat die Veranstaltung ohne nennenswerte Zwischenfälle beendet. Die genauen Zahlen der Protestierenden und der Sicherheitskräfte wurden nicht veröffentlicht. Sellner selbst äußerte sich nach der Veranstaltung positiv über die Resonanz seiner Anhänger.


Die nächste Veranstaltung von Martin Sellner ist für den 15. Februar 2026 in einer anderen Stadt geplant.

Tags: Martin Sellner AfD Erfurt Rechtsextremismus Abschiebung

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Sarah E.
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