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EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas über Russlands Lage im Ukrain
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EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas über Russlands Lage im Ukraine-Krieg

EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas über Russlands Lage im Ukraine-Krieg

Die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas hat in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur und anderen großen Nachrichtenagenturen die aktuelle Situation Russlands im Ukraine-Krieg analysiert. Sie betonte, dass Geheimdiensterkenntnisse nicht auf einen bevorstehenden russischen Durchbruch hindeuten. "Russland gewinnt nicht. Im Gegenteil: Die Verlustraten steigen deutlich", sagte Kallas.

Die russische Regierung sieht sich laut Kallas mit erheblichen Rekrutierungsproblemen konfrontiert. Um zusätzliche Soldaten zu gewinnen, müsste sie entweder die Zahlungen erhöhen oder eine neue Mobilmachung einleiten. "Sie sind in einer schwierigen Lage", fügte Kallas hinzu.

Kallas plant, bei den EU-Staaten für weitreichendere Zugeständnisse Russlands im Verhandlungsprozess zu werben, der von US-Präsident Donald Trump initiiert wurde. Diese Vorschläge sollen beim nächsten Außenministertreffen in zwei Wochen diskutiert werden.

Die Chefdiplomatin sieht die Europäer in einer guten Ausgangslage, um Forderungen zu stellen. "Wenn die USA keine Zugeständnisse von den Russen verlangen, ist es Sache der Europäer, das zu tun", erklärte sie. Kallas betonte, dass es für einen dauerhaften Frieden notwendig sei, dass die Europäer aktiv werden.

Ein zentrales Thema in den Verhandlungen könnte die militärische Fähigkeit Russlands sein. Kallas nannte mögliche Forderungen, die Beschränkungen für die militärischen Ausgaben Russlands beinhalten könnten. "Nicht die ukrainische Armee ist das Thema. Es ist die russische Armee, es sind die russischen Militärausgaben", sagte sie.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Gespräche mit US-Vertretern bei der Münchner Sicherheitskonferenz äußerte Kallas, dass sie keine großen Erwartungen habe. "Große Enttäuschungen entstehen aus großen Erwartungen. Deshalb halte ich die Erwartungen niedrig", erklärte sie.

Ein wichtiger Punkt wird die Position der USA zu einem geplanten Treffen der Außenminister der G7-Staaten sein. Dabei sollen Pläne zur Ausweitung von Maßnahmen zur Einschränkung von russischen Ölexporten erörtert werden. Diese Maßnahmen könnten maritime Dienstleistungen für Schiffe verbieten, die russisches Rohöl transportieren, was die russischen Einnahmen aus Energieexporten weiter reduzieren könnte.

Die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas betonte, dass die Europäer auch in der Lage sein müssen, Bedingungen für ihre Zusagen an Russland zu formulieren. Die Ukraine sei bereits stark unter Druck gesetzt worden, was die Verhandlungen zusätzlich komplizieren könnte.

Die nächsten Schritte in den Verhandlungen werden entscheidend sein, um die Position der EU und der USA gegenüber Russland zu stärken. Kallas wird die Diskussionen beim Außenministertreffen in zwei Wochen leiten.

Die Münchner Sicherheitskonferenz findet vom 17. bis 19. Februar 2026 statt und wird als Plattform für wichtige Gespräche über die geopolitische Lage in Europa dienen.

Tags: Ukraine Russland EU Kaja Kallas Sicherheitspolitik Münchner Sicherheitskonferenz Außenpolitik

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