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5,5 Millionen Autos in Deutschland ohne eCall nach 2G-Abschaltung

5,5 Millionen Autos in Deutschland ohne eCall nach 2G-Abschaltung

Die Deutsche Telekom und Vodafone haben angekündigt, ihre GSM/2G-Mobilfunknetze bis 2028 teilweise abzuschalten. Diese Maßnahme betrifft rund 5,5 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge, deren eCall-Notrufsystem ausschließlich über 2G funktioniert.

Die Abschaltung der 2G-Netze könnte dazu führen, dass viele Autofahrer sich fragen, ob ihre Fahrzeuge bei der Hauptuntersuchung (HU) Probleme bekommen könnten. Laut Informationen von Google Gemini könnte ein defektes eCall-System, das aufgrund der 2G-Abschaltung nicht mehr funktioniert, als Mangel gewertet werden. Dies könnte theoretisch dazu führen, dass die TÜV-Plakette verweigert wird.

Die Diskussion über die Auswirkungen der 2G-Abschaltung auf die Fahrzeugzulassung hat bereits begonnen. Ein Sprecher des ADAC bestätigte, dass die Deutsche Telekom und Vodafone für 2028 die Abschaltung ihrer 2G-Netze angekündigt haben. Dennoch wird erwartet, dass dies vorerst keine Auswirkungen auf die Funktion des 112 eCall haben wird, da Telefónica weiterhin ein 2G-Netz in Deutschland betreibt.

Telefónica gibt an, eine GSM-Netzabdeckung von rund 100 Prozent in Deutschland zu haben und hat bisher kein offizielles Abschaltdatum für sein 2G-Netz bekannt gegeben. Dies könnte den betroffenen Fahrzeughaltern vorübergehend Sicherheit bieten, da sie weiterhin auf das eCall-System zugreifen können.

Die Situation könnte sich jedoch ändern, wenn auch das 2G-Netz von Telefónica abgeschaltet wird. Schätzungen zufolge wären dann mehrere Millionen Fahrzeuge in Deutschland ohne funktionierenden eCall im Straßenverkehr unterwegs. Der ADAC setzt sich auf europäischer Ebene dafür ein, dass die Abschaltung der 2G-Netze nicht dazu führen darf, dass betroffene Fahrzeuge die Hauptuntersuchung nicht mehr bestehen.

Eine gesetzliche Regelung zu diesem Thema wird in den kommenden Monaten erwartet. Der ADAC hat bereits Gespräche mit den zuständigen Behörden aufgenommen, um sicherzustellen, dass die Abschaltung der 2G-Netze nicht zu Nachteilen für Autofahrer führt.

Die Diskussion um die Zukunft des eCall-Systems und die Auswirkungen der Mobilfunknetzabschaltungen wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren anhalten. Autofahrer sollten sich über die Entwicklungen informieren und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Fahrzeuge weiterhin den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Die Deutsche Telekom plant, ihr 2G-Netz ab Juni 2028 abzuschalten, während Vodafone dies für September 2028 angekündigt hat. Die genauen Auswirkungen auf die Fahrzeugzulassung und die TÜV-Plaketten sind jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Ein Sprecher des ADAC erklärte: "Wir setzen uns dafür ein, dass die Abschaltung der 2G-Netze nicht dazu führt, dass Autofahrer in Schwierigkeiten geraten, wenn es um die Hauptuntersuchung ihrer Fahrzeuge geht."

Tags: Mobilfunk eCall 2G-Abschaltung ADAC TÜV Deutsche Telekom Vodafone Telefónica

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