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Bundeswehr plant milliardenschweren Kauf von Kamikazedrohnen
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Bundeswehr plant milliardenschweren Kauf von Kamikazedrohnen

Bundeswehr plant milliardenschweren Kauf von Kamikazedrohnen

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am 25. Februar 2026 den Weg für den Kauf von Kamikazedrohnen für die Bundeswehr freigemacht. Die geplanten Anschaffungen umfassen zunächst rund 540 Millionen Euro. Diese Drohnen, auch als "Loitering Munition" bekannt, sollen bei den deutschen Herstellern Helsing und Stark Defence bestellt werden. Die Entscheidung zur Anschaffung dieser Waffensysteme folgt auf die Erfahrungen, die im Ukraine-Konflikt mit solchen Technologien gesammelt wurden.

Die Bundeswehr, die in der Vergangenheit beim Einsatz von Drohnen als Waffe hinterherhinkte, möchte mit diesen neuen Systemen ihre Fähigkeiten auf dem Gefechtsfeld erheblich verbessern. Die "Brigade Litauen" wird als erster Verband die neuen Waffensysteme erhalten. Die Drohnen sind mit Gefechtsköpfen ausgestattet und können über einem Zielgebiet kreisen, bis ihnen ein Ziel zugewiesen wird. Diese Art der Munition ermöglicht es, präzise Angriffe durchzuführen, ohne dass die Drohnen sofort auf ein Ziel zusteuern müssen. Die Bundeswehr hat bereits Tests mit diesen Systemen durchgeführt und spezifische Anforderungen an die Hersteller gestellt, um sicherzustellen, dass die Drohnen den deutschen Standards entsprechen.

geplanten Bestellungen umfassen mehrere Tausend Drohnen in der ersten Tranche. Langfristig sind Investitionen von bis zu 4,4 Milliarden Euro für die Kamikazedrohnen vorgesehen. Heeresinspekteur Christian Freuding plant, bis 2027 die erste Batterie mittlerer Reichweite einsatzbereit zu machen und bis 2029 fünf weitere Einheiten aufzustellen. Eine Batterie umfasst zwischen 60 und 150 Soldaten. Die neuen Systeme werden nicht als kampferprobt angesehen, da sie sich noch umfangreichen Prüfungen unterziehen müssen, bevor sie in den regulären Einsatz kommen.

Die Bundeswehr hat jedoch bereits eigene Vorgaben an die Hersteller gemacht, um sicherzustellen, dass die Drohnen den spezifischen Anforderungen der deutschen Streitkräfte entsprechen. Die Entscheidung zur Anschaffung der Kamikazedrohnen stößt auf Widerstand, insbesondere von Seiten der Grünen. Diese äußern Bedenken hinsichtlich des US-Investors Peter Thiel, der an Stark Defence beteiligt ist. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Bedenken anerkannt, betont jedoch, dass entscheidend sei, ob Thiel Einfluss auf das operative Geschäft des Unternehmens hat. Der Grünen-Verteidigungshaushälter Sebastian Schäfer kritisiert, dass die Bundesregierung bislang keine klaren Informationen über die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens bereitgestellt hat.

Dies wirft Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit und Transparenz bei der Beschaffung von Waffensystemen für die Bundeswehr. Die Bundeswehr verfolgt mit der Einführung der Kamikazedrohnen das Ziel, ihre Einsatzfähigkeit zu erhöhen und auf die veränderten Anforderungen moderner Kriegsführung zu reagieren. Die Erfahrungen aus dem Ukraine-Konflikt sollen dabei als wichtige Grundlage dienen. Die ersten Drohnen sollen in den kommenden Jahren in die Truppe integriert werden. Die Bundeswehr hat bereits angekündigt, dass die neuen Systeme in den nächsten Jahren umfassend getestet werden, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen der Truppe gerecht werden.

Die ersten Einsätze sind für die kommenden Jahre geplant, wobei die genaue Zeitlinie von den Ergebnissen der Tests abhängt. Die Bundeswehr hat sich zum Ziel gesetzt, die neuen Waffensysteme bis 2029 vollständig in ihre Strukturen zu integrieren. Dies umfasst sowohl die Ausbildung der Soldaten als auch die Anpassung der Einsatzdoktrinen an die neuen Technologien. Die Entscheidung des Haushaltsausschusses ist ein bedeutender Schritt in der Modernisierung der Bundeswehr und zeigt das Bestreben, die militärischen Fähigkeiten angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen zu stärken. Die ersten Drohnen sollen bereits in den nächsten Monaten bestellt werden.

Tags: Bundeswehr Kamikazedrohnen Verteidigung Rüstungsprojekte Technologie

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