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Francesca Bria fordert digitale Souveränität für Deutschland

Francesca Bria fordert digitale Souveränität für Deutschland

Francesca Bria, die Initiatorin der EuroStack-Initiative, hat sich erneut für eine stärkere digitale Souveränität Deutschlands und der Europäischen Union ausgesprochen. In einem aktuellen Interview betont sie die Dringlichkeit, die technologische Abhängigkeit von den USA zu verringern. Bria argumentiert, dass die EU und Deutschland strategische Maßnahmen ergreifen müssen, um ihre digitale Infrastruktur zu stärken und unabhängiger zu werden.

Ein zentrales Anliegen Bria ist die Schaffung eines europäischen Cloud-Ökosystems, das es Unternehmen und Institutionen ermöglicht, Daten sicher und unabhängig zu speichern. Sie hebt hervor, dass die derzeitige Abhängigkeit von amerikanischen Cloud-Anbietern nicht nur ein Sicherheitsrisiko darstellt, sondern auch die wirtschaftliche Souveränität der EU gefährdet. Bria fordert daher Investitionen in europäische Technologien und die Entwicklung eigener Standards.

Die EuroStack-Initiative, die Bria leitet, zielt darauf ab, eine europäische Alternative zu bestehenden Cloud-Diensten zu schaffen. Diese Initiative soll nicht nur die Datensicherheit erhöhen, sondern auch die Kontrolle über persönliche und geschäftliche Daten zurück in die Hände der europäischen Bürger und Unternehmen legen. Bria sieht hierin eine Möglichkeit, das Vertrauen in digitale Dienste zu stärken.

Bria weist darauf hin, dass die digitale Souveränität auch eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit ist. Sie argumentiert, dass europäische Unternehmen durch den Zugang zu sicheren und zuverlässigen digitalen Infrastrukturen in der Lage sein werden, innovativer zu agieren. Dies könnte langfristig auch zu einem wirtschaftlichen Vorteil für die EU führen.

Ein weiterer Aspekt, den Bria anspricht, ist die Notwendigkeit, die digitale Bildung in Europa zu fördern. Sie betont, dass eine gut ausgebildete Bevölkerung entscheidend für die Umsetzung der digitalen Souveränität ist. Bria fordert daher eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und der Industrie, um die notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln.

Die Diskussion um digitale Souveränität wird auch durch aktuelle geopolitische Entwicklungen verstärkt. Bria hebt hervor, dass die Abhängigkeit von ausländischen Technologien in Krisenzeiten zu erheblichen Problemen führen kann. Sie fordert die EU auf, proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um diese Abhängigkeiten zu reduzieren.

Bria schlägt vor, dass die EU eine gemeinsame Strategie entwickeln sollte, um die digitale Infrastruktur zu stärken. Dies könnte durch die Schaffung von Förderprogrammen für europäische Start-ups und Unternehmen geschehen, die innovative Technologien entwickeln. Sie sieht hierin eine Chance, die europäische Wirtschaft zu diversifizieren und unabhängiger von externen Einflüssen zu werden.

Die EuroStack-Initiative hat bereits Unterstützung von verschiedenen europäischen Ländern erhalten. Bria berichtet, dass mehrere Mitgliedstaaten Interesse an der Entwicklung einer gemeinsamen Cloud-Lösung gezeigt haben. Dies könnte ein erster Schritt in Richtung einer stärkeren digitalen Unabhängigkeit sein.

Bria betont, dass die Umsetzung dieser Ideen nicht nur von politischen Entscheidungen abhängt, sondern auch von der Unterstützung der Zivilgesellschaft. Sie ruft die Bürger dazu auf, sich aktiv an der Diskussion über digitale Souveränität zu beteiligen und ihre Stimme zu erheben.

Die EuroStack-Initiative plant, in den kommenden Monaten eine Reihe von Workshops und Konferenzen abzuhalten, um das Bewusstsein für digitale Souveränität zu schärfen. Diese Veranstaltungen sollen dazu dienen, verschiedene Stakeholder zusammenzubringen und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Bria schließt mit der Feststellung, dass die digitale Souveränität eine der größten Herausforderungen für Europa im 21. Jahrhundert darstellt. Sie fordert alle Akteure auf, sich gemeinsam für eine unabhängige und sichere digitale Zukunft einzusetzen. "Wir müssen jetzt handeln, um die digitale Zukunft Europas zu gestalten", sagt Bria.

Die EuroStack-Initiative wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 einen detaillierten Aktionsplan vorstellen, der konkrete Schritte zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen enthält.

Tags: Francesca Bria EuroStack digitale Souveränität EU Cloud-Infrastruktur Technologie digitale Bildung geopolitische Entwicklungen

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