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WhatsApp unterliegt Digital Services Act der EU
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WhatsApp unterliegt Digital Services Act der EU

WhatsApp unterliegt Digital Services Act der EU

Die EU-Kommission hat WhatsApp als sehr große Online-Plattform eingestuft, was weitreichende Folgen für den Messenger-Dienst hat. Meta, das Mutterunternehmen von WhatsApp, muss bis Mai 2026 die Channels-Funktion an die neuen Digitalregeln anpassen. Diese Entscheidung ist Teil des Digital Services Act, der darauf abzielt, die Sicherheit und Transparenz von Online-Plattformen zu erhöhen.


WhatsApp hat nun 120 Tage, um die erforderlichen Änderungen umzusetzen. Die Anpassungen sind notwendig, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, die unter anderem die Moderation von Inhalten und den Schutz der Nutzerdaten betreffen. Die EU-Kommission verfolgt mit diesen Maßnahmen das Ziel, die Verantwortung von großen Plattformen zu stärken und die Nutzer vor schädlichen Inhalten zu schützen.


Die Einstufung als sehr große Online-Plattform bedeutet, dass WhatsApp strengen Auflagen unterliegt, die über die bisherigen Regelungen hinausgehen. Dazu gehören unter anderem die Verpflichtung zur Bereitstellung von Transparenzberichten und die Implementierung von Mechanismen zur Bekämpfung von Desinformation. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Nutzer besser informiert sind und die Plattformen für ihre Inhalte zur Verantwortung gezogen werden.


Die Channels-Funktion von WhatsApp, die es Nutzern ermöglicht, Inhalte in großem Umfang zu verbreiten, wird besonders im Fokus stehen. Meta muss sicherstellen, dass diese Funktion den neuen Anforderungen entspricht, um die Verbreitung von schädlichen Inhalten zu verhindern. Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, dass sie die Fortschritte von WhatsApp genau beobachten wird.


Die Umsetzung der neuen Vorschriften könnte auch Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie WhatsApp seine Dienste monetarisiert. Die Plattform könnte gezwungen sein, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den Anforderungen des Digital Services Act gerecht zu werden. Dies könnte insbesondere für Werbetreibende von Bedeutung sein, die auf der Plattform aktiv sind.


Die Entscheidung der EU-Kommission ist Teil eines größeren Trends, bei dem Regierungen weltweit versuchen, die Kontrolle über große Technologieunternehmen zu erhöhen. Der Digital Services Act ist ein Beispiel für die Bemühungen der EU, die digitale Landschaft zu regulieren und die Rechte der Nutzer zu schützen. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, wie WhatsApp auf diese Herausforderungen reagiert und welche Maßnahmen das Unternehmen ergreift, um den neuen Vorschriften zu entsprechen.

Tags: WhatsApp Digital Services Act EU-Kommission Meta Online-Plattform

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