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EU-Kommission fordert Änderungen bei TikTok-Design
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EU-Kommission fordert Änderungen bei TikTok-Design

EU-Kommission fordert Änderungen bei TikTok-Design

Die Europäische Kommission hat in einem öffentlichen Schreiben festgestellt, dass die Nutzung von TikTok als suchterzeugend eingestuft wird. Diese Einschätzung basiert auf der kontinuierlichen Bereitstellung von Videos, die Nutzer dazu verleiten, immer weiter zu scrollen, ohne Pausen einzulegen.

Die Kommission argumentiert, dass das aktuelle Design von TikTok gegen das Gesetz über digitale Dienste verstößt. Insbesondere wird das Wohlbefinden von Minderjährigen als gefährdet angesehen, da die Plattform gezielt Inhalte bereitstellt, die eine hohe Verweildauer fördern.

Die Behörde fordert TikTok auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Suchtgefahr zu verringern. Dazu gehören unter anderem Änderungen an der Benutzeroberfläche, die es Nutzern erschweren sollen, ununterbrochen Inhalte zu konsumieren.

Die EU-Kommission hat bereits in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen gegen andere Plattformen ergriffen, um die Sicherheit und das Wohlbefinden von Nutzern zu gewährleisten. Diese neuen Forderungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie soziale Medien gestaltet sind.

Die Kommission plant, die Einhaltung der neuen Richtlinien zu überwachen und gegebenenfalls Sanktionen zu verhängen, falls TikTok nicht reagiert. Die Frist für die Umsetzung dieser Änderungen wurde noch nicht bekannt gegeben.

Die Diskussion über die Suchtgefahr von sozialen Medien ist nicht neu. Studien haben gezeigt, dass über 30 % der Jugendlichen in Europa angeben, dass sie Schwierigkeiten haben, ihre Bildschirmzeit zu kontrollieren.

Die EU-Kommission hat betont, dass der Schutz von Minderjährigen oberste Priorität hat. Ein Sprecher der Kommission erklärte: "Wir müssen sicherstellen, dass digitale Plattformen verantwortungsbewusst handeln und die Sicherheit der Nutzer gewährleisten."

Die Reaktion von TikTok auf diese Forderungen steht noch aus. Die Plattform hat in der Vergangenheit bereits Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit ihrer Nutzer zu erhöhen, darunter die Einführung von Funktionen zur Begrenzung der Bildschirmzeit.

Die EU-Kommission hat angekündigt, dass sie die Entwicklungen in dieser Angelegenheit genau verfolgen wird. Ein weiterer Schritt könnte die Einführung von spezifischen Richtlinien für alle sozialen Medien sein, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.

Die Diskussion über die Regulierung von sozialen Medien wird voraussichtlich auch auf der nächsten Sitzung des EU-Parlaments thematisiert, die für den 15. März 2026 geplant ist.

Tags: TikTok EU-Kommission digitale Dienste Suchtgefahr Minderjährige

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