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Pia Wülfing über KI-Gespräche und DiGA-Apps
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Pia Wülfing über KI-Gespräche und DiGA-Apps

Pia Wülfing über KI-Gespräche und DiGA-Apps

Pia Wülfing, Gynäkologin und Gründerin des Start-ups Pink, hat sich in einem aktuellen Interview kritisch zu den Möglichkeiten von KI-gestützten Gesprächen geäußert. Sie betont, dass diese Technologien weder evidenzbasiert noch ausreichend geprüft sind, was potenzielle Risiken für die Nutzer birgt.

Wülfing, die 2020 ihr Unternehmen gründete, sieht in digitalen Gesundheitsanwendungen, insbesondere in DiGA-Apps, ein großes Potenzial, das jedoch oft unterschätzt wird. Diese Anwendungen könnten eine wertvolle Unterstützung für Patienten darstellen, indem sie den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen erleichtern.

Die Gynäkologin hebt hervor, dass viele Menschen noch nicht ausreichend über die Vorteile von DiGA-Apps informiert sind. Ihrer Meinung nach könnten diese Anwendungen dazu beitragen, die Patientenversorgung zu verbessern und die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten zu optimieren.

Ein zentrales Anliegen von Wülfing ist die Sicherheit der Daten, die in KI-gestützten Systemen verarbeitet werden. Sie warnt davor, dass unzureichend getestete Technologien in sensiblen Bereichen wie der Gesundheitsversorgung erhebliche Risiken bergen können. Die Ungewissheit über die Genauigkeit und Verlässlichkeit von KI-gestützten Gesprächen könnte dazu führen, dass Patienten falsche Informationen erhalten.

Wülfing fordert eine stärkere Regulierung und Prüfung von KI-Anwendungen im Gesundheitswesen. Sie ist der Ansicht, dass es notwendig ist, klare Standards zu setzen, um die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Technologien zu gewährleisten. Nur so könne das Vertrauen der Patienten in digitale Gesundheitslösungen gestärkt werden.

Die Diskussion über die Rolle von KI in der Medizin wird zunehmend intensiver. Wülfing ist eine der Stimmen, die auf die Herausforderungen hinweist, die mit der Integration von KI in die Patientenversorgung verbunden sind. Sie fordert eine kritische Auseinandersetzung mit den Technologien, um deren Nutzen und Risiken besser einschätzen zu können.

Wülfing hat in der Vergangenheit bereits an verschiedenen Konferenzen und Veranstaltungen teilgenommen, um über die Chancen und Herausforderungen von digitalen Gesundheitslösungen zu sprechen. Ihr Engagement zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung von evidenzbasierten Ansätzen in der digitalen Gesundheitsversorgung zu schärfen.

Die Debatte um die Verwendung von KI im Gesundheitswesen wird durch die rasante Entwicklung der Technologie weiter angeheizt. Wülfing sieht die Notwendigkeit, dass Fachleute aus der Medizin und der Technologie eng zusammenarbeiten, um die besten Lösungen für Patienten zu entwickeln.

Die Einführung von DiGA-Apps in Deutschland hat bereits erste Erfolge gezeigt. Laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wurden bis Ende 2025 über 200 DiGA-Apps zugelassen, die Patienten in verschiedenen Bereichen unterstützen.

Wülfing betont, dass die Akzeptanz von DiGA-Apps bei den Patienten entscheidend für ihren Erfolg ist. Um diese Akzeptanz zu fördern, ist es wichtig, dass die Anwendungen benutzerfreundlich gestaltet sind und klare Vorteile für die Nutzer bieten.

Die Diskussion um die Sicherheit von KI-gestützten Anwendungen wird auch von anderen Experten im Gesundheitswesen aufgegriffen. Viele fordern eine umfassende Überprüfung der Technologien, bevor sie in der Patientenversorgung eingesetzt werden. Wülfing schließt sich dieser Forderung an und fordert eine transparente Kommunikation über die Risiken und Chancen von KI.

Die Herausforderungen, die mit der Integration von KI in die Gesundheitsversorgung verbunden sind, sind vielfältig. Wülfing sieht die Notwendigkeit, dass sowohl medizinische Fachkräfte als auch Technologieentwickler Verantwortung übernehmen, um die Sicherheit und Wirksamkeit von KI-Anwendungen zu gewährleisten.

Die Diskussion über die Rolle von KI in der Medizin wird auch in der Öffentlichkeit immer präsenter. Wülfing ist der Meinung, dass eine informierte Gesellschaft besser in der Lage ist, die Vor- und Nachteile von digitalen Gesundheitslösungen zu verstehen und zu bewerten.

Die Entwicklung von DiGA-Apps und anderen digitalen Gesundheitslösungen wird weiterhin von der Politik und den Gesundheitsbehörden begleitet. Wülfing fordert eine proaktive Herangehensweise, um sicherzustellen, dass die Technologien den Bedürfnissen der Patienten gerecht werden.

Die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung hängt von der Fähigkeit ab, innovative Lösungen zu entwickeln, die sowohl sicher als auch effektiv sind. Wülfing ist optimistisch, dass mit der richtigen Regulierung und Prüfung die Vorteile von DiGA-Apps und anderen digitalen Lösungen voll ausgeschöpft werden können.

„KI-Gespräche sind weder evidenzbasiert, noch geprüft“, sagt Wülfing und unterstreicht damit die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit diesen Technologien.

Tags: Pia Wülfing KI DiGA-Apps Gesundheit digitale Lösungen

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