language
Automatisk gjenkjent

Vi har forhåndsvalgt Norsk og Norwegian Krone (kr) for deg.

Logg inn
softwarebay.de
softwarebay.de
Kiel löscht Werbung für Online-Kirchenaustritt
News E-Government & Smart City Kiel löscht Werbung für Online-Kirchenaustritt
E-Government & Smart City

Kiel löscht Werbung für Online-Kirchenaustritt

Kiel löscht Werbung für Online-Kirchenaustritt

Die Stadtverwaltung Kiel hat eine Werbung für ein neues Verwaltungsportal, das den Kirchenaustritt online erleichtern sollte, zurückgezogen. Die Entscheidung fiel nach einer Welle der Empörung in der Öffentlichkeit und in sozialen Medien.

Das Verwaltungsportal wurde eingeführt, um bürokratische Hürden abzubauen und den Bürgern den Zugang zu verschiedenen Dienstleistungen zu erleichtern. Der digitale Kirchenaustritt war als Teil dieser Initiative beworben worden, was jedoch auf Widerstand stieß.

Die Werbung, die den Kirchenaustritt als einfachen und schnellen Prozess darstellte, wurde von vielen als unangemessen und respektlos gegenüber den religiösen Gemeinschaften angesehen. Kritiker argumentierten, dass die Darstellung des Kirchenaustritts als alltäglicher Verwaltungsakt die Bedeutung und die emotionalen Aspekte des Themas verharmloste.

Die Stadtverwaltung reagierte auf die Kritik, indem sie die Werbung umgehend entfernte und erklärte, dass man die Bedenken der Bürger ernst nehme. Ein Sprecher der Stadtverwaltung betonte, dass die Absicht hinter dem Verwaltungsportal darin bestehe, den Bürgern den Zugang zu Dienstleistungen zu erleichtern, ohne dabei die Sensibilität des Themas zu ignorieren.

Die Diskussion über den Kirchenaustritt und die damit verbundenen bürokratischen Prozesse ist nicht neu. In Deutschland ist der Kirchenaustritt ein formeller Prozess, der oft mit einem Besuch beim Standesamt verbunden ist. Die Möglichkeit, diesen Prozess online abzuwickeln, wurde von vielen als Fortschritt angesehen, jedoch nicht ohne Kontroversen.

Die Stadt Kiel plant, in Zukunft weitere Dienstleistungen über das Verwaltungsportal anzubieten, um den Bürgern den Zugang zu erleichtern. Die Reaktionen auf die Werbung haben jedoch gezeigt, dass die Kommunikation über sensible Themen sorgfältig gestaltet werden muss.

Die Stadtverwaltung hat angekündigt, die Rückmeldungen der Bürger in die weitere Entwicklung des Portals einfließen zu lassen. Ein konkretes Datum für die Wiederveröffentlichung der Werbung oder für die Einführung neuer Funktionen wurde jedoch nicht genannt.

Die Debatte über den Kirchenaustritt und die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen wird voraussichtlich auch in Zukunft ein Thema bleiben, insbesondere in Zeiten, in denen digitale Lösungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Stadt Kiel hat in der Vergangenheit bereits andere digitale Initiativen gestartet, um den Bürgern den Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen zu erleichtern. Diese Initiativen umfassen unter anderem die Online-Terminvergabe und die digitale Beantragung von Ausweisen.

Die Diskussion um den Kirchenaustritt könnte auch Auswirkungen auf andere Städte haben, die ähnliche digitale Lösungen in Betracht ziehen. Die Sensibilität des Themas erfordert eine sorgfältige Abwägung zwischen Fortschritt und Respekt gegenüber den betroffenen Gemeinschaften.

Die Stadtverwaltung Kiel hat sich verpflichtet, die Bürger in den Entwicklungsprozess einzubeziehen und plant, in den kommenden Monaten weitere Informationen zu den Fortschritten des Verwaltungsportals bereitzustellen.

Die Werbung für den digitalen Kirchenaustritt wurde am 10. Februar 2026 entfernt, nachdem die öffentliche Kritik am Vortag ihren Höhepunkt erreicht hatte.

Tags: Kiel Kirchenaustritt Verwaltung Digitalisierung Bürgerdienste

💬 Kommentare (0)

Kommentar schreiben

info Wird nach Prüfung freigeschaltet
chat_bubble_outline

Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!

Live-Support verfügbar
Tiara S.
Tiara S.
check_circle Brasov
Hallo! 👋 Ich bin Tiara. Haben Sie Fragen zu unseren Produkten oder benötigen Sie Hilfe?
chat_bubble